Neue Deister Zeitung


Samstag, den 31. August 1996

Gedanken - die das Leben schreibt - zum Thema der Woche

Pilotprojekt der Edition Sunrise Art
von Karl Schaper


Am Sonnabend, 24. August 1996, startete die Edition Sunrise Art in Zusammenarbeit mit der NDZ (Neue Deister Zeitung) ein im Journalismus neuartiges Pilot-Projekt.

Sprüche, Lebensweisheiten zum Tage oder zur Woche gibt es seit langem in vielen Tageszeitungen. Es sind zumeist allgemeingültige, kluge Aussagen von Philosophen, Dichtern, Prominenten. Sie sind über Jahrhunderte geprägt worden und haben daher selten unmittelbaren Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen.
Die Edition Ha. entwickelt nach Vorgabe des Chefredakteurs für die Sonnabendausgabe - ein paar Stunden vor Redaktionsschluß - zum wichtigsten Thema des Zeitgeschehens, einen Aphorismus. Er soll nicht nur regional, sondern weltweit für Menschen Bedeutung haben können. Für den Verfasser ist dies eine interessante, reizvolle, intellektuelle Herausforderung, der er sich gern stellt.
Was Herr Habler in einem längeren Gespräch gegenüber der NDZ ausführte, sei nachfolgend in einigen Kernthesen dargestellt.


„Wer seine Grenzen erkennen will, muß über sein Talent hinausgehen."
Dies gilt für ihn geistig und körperlich; im Beruf und im Sport. Ein besonderes Anliegen des Verfassers ist es, eine eindeutige, klare, ehrliche Meinung zu artikulieren. Es gibt kein „Drumherumreden"!

„Offenheit ist die Fairneß des Mutigen."
.
Wie sollten Menschen einem Politiker, Wirtschaftsführer oder anderen Verantwortungsträgern motiviert oder mit Überzeugung folgen, wenn diese selbst im Reden und Handeln keine eindeutige Zielorientierung geben? Aufrichtigkeit, Kontinuität und Verläßlichkeit sind hier gefragt; Fähigkeit und soziale Kompetenz Voraussetzung.

„Charakter hat immer Zukunft." Die Vulkankrise ist erneut aktuell! Nach Aussagen des Konkursverwalters muß mit einem völligen "Aus", einem Konkurs im Konkurs, gerechnet werden.
„Viele hundert Millionen Steuergelder und zahlreiche Arbeitsplätze wurden durch politische Ämterbeschaffung und daraus resultierendem Mißmanagement vernichtet. Proporzdenken war auch hier - wie in vielen anderen Bereichen - wichtiger als Kompetenz und Verantwortungsbewußtsein!"
Seine Empfindung dazu, die er zum Thema „Management und Mitarbeiter" gegenüber dem Redaktionsleiter des Innenpolitik-Magazins „Kontraste" und dem Werbemanager und Liedermacher aus den neuen Bundesländern „Eric Olaf Röntz" auf eine Formel brachte, lautet: „Ein warmherziger Arbeiter ist mir lieber als zehn kaltblütige Topmanager." Bis vor wenigen Jahren war Lothar Habler selbst im internationalen Management tätig und berät noch heute Weltfirmen.
Seine Voraussetzungen für die Annahme von Firmenaufträgen sind: ein zeitgemäßer kooperativer Führungsstil; ein erstklassiges, qualitativ hochwertiges Produkt, für das er mit innerer Überzeugung werben kann.

Zum Thema: „Telekom geht an die Börse" schrieb er in unserer Zeitung:
„Was die Werbung verspricht, muß das Produkt beweisen." In seinem Firmenprospekt geht er im Anspruch an seine Kunden weiter:
„Was die Werbung verschweigt, muß die Redlichkeit billigen."

Seine Aphorismen und kritischen Kurzanalysen finden eine überaus positive Resonanz, vor allem bei Menschen, die auch gegenüber ihren Mitmenschen Verantwortung tragen oder tragen wollen.

Unser Pilotprojekt wird von weiteren Zeitungen übernommen werden. Die Edition Sunrise Art und die NDZ haben vereinbart, unseren Lesern im Jahre 1997 weitere anspruchsvolle, innovative Beiträge zu bieten, die das Bewußtsein für Lebenserfüllung und Lebensqualität noch stärker öffnen. In unserer Weihnachtsausgabe - am Heiligen Abend - finden Sie eine ganzseitige Zusammenfassung aller bisherigen Gedanken - die das Leben schreibt.

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